Klassische Musik online - Aktuelles, Konzerte, Biographien, Musik & Videos im Netz.

Klassische Musik und Oper von Classissima

Georg Friedrich Händel

Donnerstag 30. Oktober 2014


nmz - neue musikzeitung

28. Oktober

Catalanis schöne neue Alpenwelt – Die selten gespielte Oper „La Wally“ in Mannheim

nmz - neue musikzeitungEr ist kein lammfrommer Chorknabe des Musiktheaters mit weißem Krägelchen und zwischen München und Bremen kein unbeschriebenes Blatt: Tilman Knabe. Der Regisseur, der unter anderem Katholische Theologie studierte, fiel nicht nur an Rhein und Ruhr „aus dem Rahmen“ mit einem sexgeladenen Händel-„Orlando“, einem kindisch-läppischen „Rheingold“ (in dem Alberich als Peepshowkunde onaniert), einer mit nackten Delinquenten geschmückten Puccini-„Turandot“ – Saint-Saëns‘ „Samson et Dalila“ sorgte schon vor einer Kölner Premiere wg. der kriegsüblichen, auf der Bühne aber nicht jedermann plausiblen Massenvergewaltigung und -erschießung für Verwerfungen im Opernhaus und für Anwürfe der ziemlich gleichgeschalteten örtlichen Presse. Hauptbild:  Weiterlesen

Brilliant Classics Blog

25. Oktober

Il Rossignolo – Georg Philipp Telemann: Virtuoso

Der Magdeburger Georg Philipp Telemann (1681-1767) war ein äußerst fleißiger und zu Lebzeiten äußerst erfolgreicher Komponist. Sein Ruhm übertraf zu Lebzeiten den seines Zeitgenossen (und Freundes) Johann Sebastian Bach, trotzdem wird sein Werk bis zum heutigen Tag weitaus weniger gewürdigt, als das seiner bekannten Zeitgenossen Bach, Händel oder Vivaldi. Die “systematische Diffamierung” (so formuliert es die → Wikipedia treffend) im 19. Jahrhundert, bei der man Telemann man mangelnde Ernsthaftigkeit und repetitive Stereotypen in der Musik vorwarf, belastet – gerade in seinem Heimatland – immer noch seinen Ruf und macht eine vorurteilsfreie Auseinandersetzung mit seinem Werk schwierig. In anderen Ländern scheint man da schon weiter zu sein: Eine unverkrampfte Neuentdeckung Telemann’scher Werke kommt vom italienischen Originalinstrumente-Ensembles ‘Il Rossignolo’. Die nun vorliegenden CD “Virtuoso” ist eine gute Gelegenheit, Telemanns unnachahmliches Talent für lebensfrohe Melodien in virtuos verzierten, kunstvoll aufgebauten Kammermusik-Werken kennenzulernen. Das Ensemble hat dabei den Schwerpunkt auf Werke für Block- und Traversflöte gelegt. Sie belegen Telemanns Intelligenz und Kunstfertigkeit beim Einflechten französischer, italienischer und polnischer Anleihen – und manchmal ist das Ergebnis verblüffend nah an den volkstümlichen Tänzen, man achte nur einmal auf das abschließende Allegro im Konzert für Blockflöte und Querflöte in e-Moll (s. Video unten). Telemann kehrte (zumindest bei diesen äußerst virtuosen Werken) von der Strenge der Kontrapunktik ab und öffnete sich dem affekt- (und effekt-)vollen galanten Stil. Das Ensemble Il Rossignolo überzeugt durch lebhaftes, stellenweise geradezu mitreißendes Spiel. Die italienischen Musiker spielen Telemann mit pulsierender Vitalität, fernab von barocker Zurückhaltung. Dieser Telemann ist näher an den einfachen Bauern und ihren Tänzen als an der verhaltenen Eleganz der Aristokratie (für die er dennoch arbeitete). Der Solist Martino Noferi brilliert gerade in den virtuosen Passagen mit atemberaubender Schnelligkeit. Musik & InterpretationKlangqualitätCover & Booklet Die CD Virtuoso des Ensembles Il Rossignolo ist am 10. Oktober 2014 auf Brilliant Classics (94995) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden. Hier noch ein Klangbeispiel:






ouverture

19. Oktober

Grieg: Klavierwerke Mozarts

„Was du ererbt von deinen Vätern – erwirb es, um es zu besitzen!“ Dieses Motto gilt nicht zuletzt für den Um- gang der Romantiker mit den Werken früherer Generationen. Sie schätzten die Musik von Bach, Händel und Mozart ja durchaus – aber wo die Stücke ihnen unvollkommen vor- kamen, scheuten sie sich nicht, sie zu ergänzen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Klavierbegleitung, mit der Robert Schumann seinerzeit die Sonaten und Partiten für Violine solo von Johann Sebastian Bach versehen hat.  Weniger bekannt ist ein ähnliches Projekt, mit dem Edvard Grieg 1879/80 Mozart „überarbeitet“ hat. Dazu schrieb Grieg 1897: „Der Verfasser dieses Aufsatzes versuchte mit der Heranziehung eines zweiten Klaviers einigen Mozartschen Klavier- sonaten eine unserem Tonempfinden entsprechende klangliche Wirkung zu verleihen und muß ausdrücklich bemerken, daß er voll schuldigen Respekts gegen den großen Meister keine einzige von Mozarts Noten veränderte. (..) Doch vorausgesetzt, ein Mann folgt nicht dem Beispiel Gounods, der ein Bachsches Präludium zu einem modernen, sentimenta- len und trivialen Schaustück verballhornte, das ich durchaus mißbillige, sondern sucht die stilistische Einheit zu wahren, so ist doch wahrhaftig kein Grund vorhanden, ein großes Entrüstungsgeschrei zu erheben, wenn er den Versuch einer Modernisierung wagt als einer Tat, die aus der Bewunderung für einen alten Meister entsprang.“  Das Resultat dieses Experiments präsentieren Jimin Oh-Havenith und Raymund Havenith auf dieser CD. Es ist kurios, wie Grieg in seinen Bearbeitungen das musikalische Material verändert. So findet er tatsächlich Gelegenheit, Mozart originär norwegische Rhythmen „unterzujubeln“ -– das ganze Leben ein Springtanz! –, und ihn mit der Grieg-typischen Harmonik zu verwandeln, in einen „MoGrieg“, wie Havenith schreibt. Das alles erreichte Grieg allein durch das Hinzufügen des zweiten Klavierparts. Das Ergebnis ist in der Tat hörenswert.

Georg Friedrich Händel
(1685 – 1759)

Georg Friedrich Händel (23. Februarjul. 1685 - 14. April 1759) war ein deutsch-britischer Komponist in der Epoche des Barocks. Sein Hauptwerk umfasst 42 Opern und 25 Oratorien – darunter den Messias mit dem bekannten Chorwerk „Halleluja“ – sowie zahlreiche Werke für Orchester und Kammermusik. Händel, dessen künstlerisches Schaffen sich auf alle musikalischen Genres seiner Zeit erstreckte, war gleichzeitig als Opernunternehmer tätig. Er gilt als einer der fruchtbarsten und einflussreichsten Musiker überhaupt. Händels Werke gehören seit mehr als 250 Jahren ununterbrochen zum Aufführungsrepertoire, länger als die jedes anderen Komponisten.



[+] Weitere Nachrichten (Georg Friedrich Händel)
28. Okt
nmz - neue musikz...
25. Okt
Brilliant Classic...
24. Okt
STEREO, Magazin f...
22. Okt
nmz - neue musikz...
22. Okt
nmz - KIZ-Nachric...
19. Okt
ouverture
17. Okt
Brilliant Classic...
15. Okt
ouverture
14. Okt
nmz - neue musikz...
14. Okt
Crescendo
13. Okt
Crescendo
13. Okt
Musik der Zeit
10. Okt
Crescendo
1. Okt
Volkers Klassikse...
27. Sep
Basler Zeitung Kl...
26. Sep
nmz - neue musikz...
26. Sep
nmz - KIZ-Nachric...
26. Sep
Brilliant Classic...
25. Sep
nmz - neue musikz...
25. Sep
nmz - KIZ-Nachric...

Georg Friedrich Händel




Händel im Netz...



Georg Friedrich Händel »

GroĂźe Komponisten der klassischen Musik

Messias Wassermusik Sarabande Cembalo Opern Oratorien

Seit Januar 2009 erleichtert Classissima den Zugang zu klassischer Musik und erweitert deren Zuhörerkreis.
Mit innovativen Servicedienstleistungen begleitet Classissima Neulinge und Musikliebhaber im Internet.


Große Dirigenten, Große Künstler, Große Opernsänger
 
GroĂźe Komponisten der klassischen Musik
Bach
Beethoven
Brahms
Debussy
Dvorak
Handel
Mendelsohn
Mozart
Ravel
Schubert
Tschaikowski
Verdi
Vivaldi
Wagner
[...]


browsen Zehn Jahrhunderte der klassischen Musik...