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Klassische Musik und Oper von Classissima

Georg Friedrich HĂ€ndel

Dienstag 31. MÀrz 2015


nmz - neue musikzeitung

gestern

Badisches Staatstheater Karlsruhe auf dem Weg zum Landesbetrieb

nmz - neue musikzeitung Wie das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mitteilt, hat der Verwaltungsrat des Badischen Staatstheaters Karlsruhe in seiner Sitzung am 27. März die notwendige Weiterentwicklung der Verwaltungsstrukturen des Staatstheaters im Zuge der Umwandlung in einen Landesbetrieb auf den Weg gebracht.   Diese Weiterentwicklung ist das Ergebnis gutachterlicher Empfehlungen. Sie bildet den Schlussstein eines vor etwa zwei Jahren gestarteten Prozesses, der auch die Stärkung der Bereiche Finanzen und Controlling zum Ziel hatte. Die Ausgliederung des Finanzbereiches und dessen Zuordnung zur Leitungsposition eines kaufmännischen Direktors wurde mit überragender Mehrheit beschlossen. Weiterführende Informationen:  Badisches Staatstheater Karlsruhehttp://www.staatstheater.karlsruhe.de/programm/haendel-festspiele/ Weiterlesen

nmz - KIZ-Nachrichten

gestern

Badisches Staatstheater Karlsruhe auf dem Weg zum Landesbetrieb

Wie das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mitteilt, hat der Verwaltungsrat des Badischen Staatstheaters Karlsruhe in seiner Sitzung am 27. März die notwendige Weiterentwicklung der Verwaltungsstrukturen des Staatstheaters im Zuge der Umwandlung in einen Landesbetrieb auf den Weg gebracht.   Diese Weiterentwicklung ist das Ergebnis gutachterlicher Empfehlungen. Sie bildet den Schlussstein eines vor etwa zwei Jahren gestarteten Prozesses, der auch die Stärkung der Bereiche Finanzen und Controlling zum Ziel hatte. Die Ausgliederung des Finanzbereiches und dessen Zuordnung zur Leitungsposition eines kaufmännischen Direktors wurde mit überragender Mehrheit beschlossen. Weiterführende Informationen:  Badisches Staatstheater Karlsruhehttp://www.staatstheater.karlsruhe.de/programm/haendel-festspiele/ Weiterlesen




Brilliant Classics Blog

gestern

Erik Bosgraaf & Jorrit Tamminga: Dialogues

Bisher war der Niederländer Erik Bosgraaf vor allem für seine überragenden Aufnahmen barocker Werke bekannt: Seine Bach -, Händel-, Telemann- und Vivaldi-Aufnahmen (u. a. mit seiner sensationellen Fassung der “Vier Jahreszeiten” für Blockflöte ) wurden von der Presse einhellig gelobt. Doch Bosgraaf beschäftigt sich nicht nur mit Alter Musik, er ist auch stets bemüht, das Repertoire für die Blockflöte mit zeitgenössischer Musik zu erweitern. So improvisierte er mit niederländischen Jazzmusikern auf “Hotel Terminus ” waschechten Postrock über flüchtig angedeutete Bach-Themen und sorgte 2013 für eine der spannendsten und mutigsten Crossover-Produktionen des Jahres. Auf der vorliegenden CD ist die Weltersteinspielung der Blockflöten-Bearbeitung der “Dialogue de l’ombre double” von Pierre Boulez (*1925) zu hören. Bosgraaf fertigte seine Fassung mit ausdrücklicher Erlaubnis des Komponisten an und spielte diese mit dem Elektronik-Experten Jorrit Tamminga live im Studio ein, um den vorgegebenen Performance-Charakter des Werkes zu erhalten. Das Ergebnis ist faszinierend, nicht zuletzt, weil Bosgraaf scheinbar mühelos die spielerischen Höchstschwierigkeiten mit rasanter Fingerfertigkeit meistert. Der “Dialogue” bleibt auch in dieser Fassung ein Meilenstein der elekroakustischen Musik. Ergänzt wird das Album durch eigene “Dialogues”, einer Reihe von improvisierten Kompositionen (“comprovisations”), in denen der Dialog zwischen dem Solisten Bosgraaf und dem Live-Elektroniker Tamminga herausgearbeitet wurde. Sie fallen im Ergebnis weniger radikal als Boulez’ Vorlage aus, dienen aber auf dem Album als idealer Einstieg. Musik & InterpretationKlangqualitätCover & Booklet Die CD “Dialogues” von Erik Bosgraaf & Jorrit Tamminga ist am 13. März 2015 auf Brilliant Classics (94842) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.

Brilliant Classics Blog

27. MÀrz

Brilliant Classics: Neuheiten im April 2015

Jeden Monat erscheinen bei Brilliant Classics hochkarätige Neuproduktionen, interessante Wiederveröffentlichungen, Lizenzaufnahmen und enzyklopädische Sammler-Editionen. In diesem Artikel informiere ich kurz über alle kommenden Neuheiten. Sämtliche in diesem Artikel vorgestellten Titel kommen in Deutschland, Österreich und der Schweiz am 10. April 2015 in den Handel (mit Ausnahme der anders markierten Titel). Frédéric Chopin: Chopin Complete Edition Various Artists Epoche: Romantik | Werkssammlung Brilliant Classics 5028421946603 (17CD) → amazon.de | → jpc.de (VÖ.: 3. April) EAN: 5028421946603 Frédéric Chopin (1810–1849) ist einer der beliebtesten Komponisten. Seine Klavierwerke sind für viele Synonyme für Liebe, Schönheit, Melancholie, Zärtlichkeit und Leidenschaft in der Musik. Die dritte Auflage der “Chopin Complete Edition” vereint die bewährten Höhepunkte der beiden vorigen Fassungen mit neuem Material zur künstlerisch und klanglich besten Chopin-Gesamtaufnahme aus dem Hause Brilliant Classics. Die Neuaufnahmen stammen vom italienischen Pianisten Alessandro Deljavan (mit den beiden Études-Zyklen opp. 10 & 25 und den Walzern), dem Münchener Wolfram Schmitt‐Leonardy (Klaviersonaten Nos. 2 & 3, die Préludes, Ballades und Impromptus) und dem russischen Gewinner des Moskauer Chopin-Wettbewerbs 1992 Rem Urasin (Mazurken). Bei den Lizenzaufnahmen glänzt die bekannte Chopin-Expertin Ewa Kupiec mit den beiden Klavierkonzerten, während die US-amerikanischen Pianisten-Ikonen Abbey Simon und Earl Wild bei den kleineren Werken für Klavier und Orchester respektive mit den “Nocturnes” zu hören sind. Als Highlight beinhaltet die Box eine der unbestritten besten Chopin-Aufnahmen aller Zeiten, die “Scherzi” von Ivan Moravec. ♦ Johannes Brahms: Serenades 1 and 2 · Overtures · Haydn Variations Dresdner Philharmonie, Heinz Bongartz London Symphony Orchestra, Rafael Frühbeck de Burgos Berliner Sinfonie-Orchester, Günter Herbig Epoche: Romantik | Orchestermusik Brilliant Classics 95073 (2CD) → amazon.de | → jpc.de EAN: 5028421950730 Die Aufnahmen der zwei Serenaden opp. 15 & 16 von Johannes Brahms (1833–1897) der Dresdner Philharmonie unter Heinz Bongartz mögen über die Jahre nur ein Geheimtipp für Liebhaber geblieben sein, sie überzeugen aber auch heute noch durch ausgesprochene Sanglichkeit und den unverwechselbaren Dresdner Orchesterglanz. Gemeinsam mit der “Tragischen Ouvertüre” op. 81, den “Haydn-Variationen” op. 56a und der “Akademischen Festouvertüre” op. 80 – die letzteren beiden vom erfahrenen Brahmsianer Günter Herbig geleitet – bietet dieses Album die wichtigsten nicht-symphonischen Orchesterwerke Brahms in zeitlos guten Einspielungen. ♦ Ignazio Cirri: 12 Sonatas for Organ Massimo Gabba Epoche: Klassik | Kammermusik Brilliant Classics 94951 (CD) → amazon.de | → jpc.de EAN: 5028421949512 Über den italienischen Komponisten und Organisten Ignazio Cirri (1711–1787), älterer Bruder des bekannteren Cellisten und Komponisten Giovanni Battista Cirri, ist heute wenig bekannt. Seine Klangsprache ist (früh-) klassisch elegant, seine Werke weisen ihn als raffinierten Meister des Kontrapunkts aus. Die zwölf zweisätzigen Orgel-Sonaten markieren (nicht nur) quantitativ den Übergang von Scarlattis einsätzigen Schöpfungen zu Mozarts und Haydns dreisätzigen Sonaten. Seine Orgelsonaten sind ein exzellentes Beispiel für den hohen Standard, den die wenig beachtete Orgelmusik des 18. Jahrhunderts in Italien hatte. ♦ Baldassare Galuppi: Complete Concertos for Strings Ensemble StilModerno Epoche: Frühklassik | Kammermusik Brilliant Classics 94648 (CD) → amazon.de | → jpc.de EAN: 5028421946481 Der Venezianer Baldassare Galuppi (1706–1785) ist heute vor allem für seine Bedeutung bei der Entwicklung der Opera buffa bekannt. Darüber hinaus hinterließ er ein äußerst heterogenes Œuvre mit weiteren Vokalwerken (auch Opere serie), hochinteressanten Klavierkompositionen und Instrumentalstücken. Das italienische Ensemble StilModerno legt nun als Weltersteinspielung Galuppis vollständige Streicherkonzerte vor. Sie erweisen sich als perfekte Symbiose aus ‘altem’, barocken Kontrapunkt und ‘moderner’, klassischer Sanglichkeit. Es sind charmante, elegante und formvollendete Werke, ein Füllhorn origineller Melodien und musikalischer Brillanz. ♦ George Gershwin: Orchestral Music Jeffrey Siegel, Klavier Saint Louis Symphony Orchestra, Leonard Slatkin Epoche: Moderne | Orchestermusik Brilliant Classics 94861 (2CD) → amazon.de | → jpc.de EAN: 5028421948614 Oft kopiert, nie erreicht: die legendären George Gershwin -Aufnahmen des Saint Louis Symphony Orchestra. 1974 ursprünglich auf dem US-Label Vox veröffentlicht, gelang es dem Dirigenten Leonard Slatkin bei seinen Deutungen die ideale Balance aus klassischen und jazzigen Elementen zu finden, ohne das eine oder das andere zu überzeichnen. Mit dem Klavierkonzert in F-Dur, der “Rhapsody in Blue” und der selten gespielten “Second Rhapsody”, der “Cuban Overture”, der “Catfish Row Suite” aus “Porgy and Bess” und der Tondichtung “An American in Paris” enthält diese Sammlung quasi Gershwins vollständiges ‘klassisches’ Werk in Referenzaufnahmen. ♦ Sigfrid Karg-Elert: Complete Music for Flute Sara Ligas, Flöte Elisa Marroni, Klavier Epoche: Spätromantik | Kammermusik Brilliant Classics 94976 (CD) → amazon.de | → jpc.de EAN: 5028421949765 Der exzentrische Einzelgänger Sigfrid Karg-Elert (1877–1933) ist heute bestenfalls einigen Aficionados von Harmonium- und Orgelmusik ein Begriff, die einen Großteil seines Œuvres ausmacht. Sein übriges, durchaus abwechslungsreiches Werk blieb nach seinem Tod quasi völlig unbeachtet. Die italienische Flötistin Sara Ligas hat sich nun seinen vergessenen Kompositionen für Flöte angenommen. Am Klavier wird sie dabei von der Pianistin Elisa Marroni unterstützt. Die beiden Musikerinnen enthüllen ein spannendes, schwer einzuordnendes Werk zwischen spätromantischer Schwermut, klassischer Virtuosität und impressionistischer Flüchtigkeit. ♦ Maurice Ravel: Orchestral Music Minnesota Orchestra, Stanisław Skrowaczewski London Symphony Orchestra, Louis Frémaux Epoche: Moderne | Orchestermusik Brilliant Classics 94933 (2CD) → amazon.de | → jpc.de EAN: 5028421949338 Maurice Ravel (1875–1937) gilt als einer der versiertesten Verfasser von Orchestrierungen des 20. Jahrhunderts. Wie kaum ein anderer vermochte er es, die verschiedenen Klangfarben eines Ensembles effektvoll und immer wieder überraschend einzusetzen. “Ravel: Orchestral Music” fasst einige der faszinierenden Werke des Pariser Komponisten zusammen, darunter natürlich den berühmten “Boléro”, die melancholische “Pavane pour une infante défunte” und die zwei suggestiven Suiten zu “Daphnis et Chloé”. Das Minnesota Orchestra und das London Symphony Orchestra spielen unter den Ravel-Experten Skrowaczewski und Frémaux klangschöne Interpretationen. ♦ Michelangelo Rossi: Toccate e Correnti Riccardo Castagnetti, Orgel & Cembalo Epoche: Renaissance | Cembalomusik · Orgelmusik Brilliant Classics 94966 (CD) → amazon.de | → jpc.de EAN: 5028421949666 Michelangelo Rossi (ca. 1601–1656) war ein zu Lebzeiten erfolgreicher Violinist, heute werden aus seinem schmalen erhaltenen Œuvre vor allem seine Kompositionen für Orgel und Cembalo geschätzt. Als zeitweiliger Studienkollege von Girolamo Frescobaldi adaptierte er dessen Stil und schuf faszinierende Werke mit unerwarteten harmonischen Wendungen und kühner Chromatik. Der italienische Cembalist, Organist und Musikwissenschaftler Riccardo Castagnetti hat Rossis einzig im Druck erschienene Werkssammlung für Tasteninstrumente “Toccate e Correnti d’intavolatura d’organo e cimbalo” (ca. 1634) als Weltersteinspielung aufgenommen. ♦ Alessandro Scarlatti: 12 Sinfonie di Concerto Grosso Corina Marti, Blockflöte Alexandra Nigito, Cembalo Capella Tiberina, Paolo Perrone Epoche: Barock | Kammermusik Brilliant Classics 94658 (2CD) → amazon.de | → jpc.de EAN: 5028421946580 Die zwölf “Sinfonie di Concerto grosso” von Alessandro Scarlatti (1660–1725) sind ein gutes Beispiel für seine lebenslange Freude am Experimentieren: Lediglich das erste Werk ist eine barocke “Sinfonia”, die zweite wird als “Concertata con li ripieni” bezeichnet und insgesamt acht ‘Sinfonias’ sind bei genauerer Betrachtung Blockflötenkonzerte. Inneren Zusammenhalt gewinnt der Zyklus lediglich durch die formale Ähnlichkeit: Normalerweise fünfsätzig angelegt, folgen die Konzerte dem Temposchema “schnell – langsam – schnell” usw., ganz ähnlich dem der (klassischen) Symphonie, das die folgende Komponisten-Generation adaptieren sollte. Die Capella Tiberina spielt Scarlattis bunte Mischung aus Solokonzerten und Concerti grossi mit Eleganz und Verve. Als Solistin glänzt die junge, aufstrebende Schweizer Blockflötistin Corina Marti, ♦ Franz Schubert: String Quartet in D minor D810 “Der Tod und das Mädchen” · String Quartet in D D74 · Minuet in D D86 (Complete String Quartets Vol. 4) Diogenes Quartet Epoche: Klassik/Romantik | Kammermusik Brilliant Classics 94464 (CD) → amazon.de | → jpc.de EAN: 5028421944647 Das Diogenes Quartett, eines der derzeit besten deutschen Kammerensembles, legt mit dem vierten Teil seiner Gesamteinspielung der Streichquartette von Franz Schubert (1797-1828) Aufnahmen des Menuetts in D-Dur, des Streichquartetts Nr. 6 in D-Dur und des bekannten Streichquartetts Nr. 14 in d-Moll “Der Tod und das Mädchen” vor. Die bisher veröffentlichten Teile wurden von der Presse für die ›makellose Ausführung‹ bei ›authentischem emotionalen Engagement‹ gelobt. Die vier Münchner Musiker überzeugen durch ihre ›ruhige, in sich gekehrte Spielweise«, die Schuberts Quartette ohne überzogene Gesten auf den Punkt bringen. ♦ Karol Szymanowski: Complete Works for Violin and Piano Bruno Monteiro, Violine João Paulo Santos, Klavier Epoche: Impressionismus | Kammermusik Brilliant Classics 94979 (2CD) → amazon.de | → jpc.de EAN: 5028421949796 Karol Szymanowski (1882–1932) gehört zu den wichtigsten polnischen Komponisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In seinen Werken verband er spätromantische, impressionistische und fremdländische Einflüsse zu einer fantasievollen Musik. Bruno Monteiro, einer der besten Violinisten Portugals, hat gemeinsam mit dem erfahrenen Pianisten João Paulo Santos Szymanowskis vollständiges Œuvre für Violine und Klavier aufgenommen. Darunter befinden sich so bedeutende Kompositionen wie die Violinsonate in d-Moll op. 9, die “Mythen” op. 30 und die “Drei Paganini-Capricen” op. 40 und zahlreiche kleinere, faszinierend exotisch anmutende Stücke. ♦ Giorgio Mirto: Norwegian Memories · Landscapes | Gisle Krogseth: Viking Concerto Florence String Ensemble, Augusto Vismara Giorgio Mirto, Gitarre Epoche: 21. Jahrhundert | Gitarrenkonzert Brilliant Classics 94955 (CD) → amazon.de | → jpc.de EAN: 5028421949550 Das neue Album des Turiner Gitarristen und Komponisten Giorgio Mirto (*1972) spiegelt seine Impressionen einer Konzertreise nach Norwegen wider, die ihn nach seiner Rückkehr – beeindruckt von der Landschaft und der allgegenwärtigen nordischen Sagenwelt – zu zwei romantisch anmutenden Orchesterwerken inspirierten: zum einen die “Norwegian Memories” für Gitarre und Streichorchester, zum anderen die “Landscapes” für Streichorchester. Komplettiert wird das Album mit dem suggestiven “Viking Concerto” des befreundeten norwegischen Gitarristen-Komponisten Gisle Krogseth (*1952). Mirto ist höchstpersönlich als Solist an der Gitarre zu hören, das Florence String Ensemble unter der Leitung von Augusto Vismara übernimmt den Orchesterpart bei diesen drei Weltersteinspielungen. ♦ The Renaissance Keyboard: Complete Keyboard Music by Marco Antonio Cavazzoni and Andrea Antico Fabio Antonio Falcone, Cembalo, Virginal & Orgel Epoche: Renaissance | Orgelmusik · Cembalomusik Brilliant Classics 95007 (CD) → amazon.de | → jpc.de EAN: 5028421950075 Erst im aufgeschlosseneren gesellschaftlichen Klima der Renaissance begannen die europäischen Komponisten nach und nach die Instrumentalmusik von der alles beherrschenden Vokalmusik zu emanzipieren. Fabio Antonio Falcone, ein Schüler der weltweit anerkannten Alte-Musik-Koryphäe Bob van Asperen, spielt auf “The Renaissance Keyboard” zwei der ältesten im Druck erhaltenen Zyklen für Tasteninstrumente: zarte und intime Vokalmusik-Transkriptionen für Cembalo und Virginal von Andrea Antico (ca. 1480–ca. 1539) und unbekümmert verspielter, kontrapunktischer Glanz in den Ricercare von Marco Antonio Cavazzoni (ca. 1485–1569). ♦ Brilliant Opera Collection ♦ Eugene D’Albert: Tiefland Heinz Hoppe · Hanne-Lore Kuhse · Ernst Gutstein · Theo Adam Chor der Staatsoper Dresden · Staatskapelle Dresden, Paul Schmitz Epoche: Romantik | Oper Brilliant Classics 95114 (2CD) → amazon.de | → jpc.de EAN: 5028421951140 Heutzutage ist Eugen D’Albert (1864–1932) ein nahezu vergessener Komponist. Seine Oper “Tiefland” war jedoch seinerzeit, kurz nach der Jahrhundertwende, ein immenser Erfolg für den in Schottland geborenen Komponisten französisch-englischer Abstammung mit ausgesprochener Affinität zur deutschen Sprache und Kultur. Die 1963 entstandene Tiefland-Einspielung aus der DDR gilt mit ihrer Traumbesetzung (Theo Adam, Siegfried Vogel, Heinz Hoppe, Hanne-Lore Kuhse und der Staatskapelle Dresden) als Sternstunde der Oper. Die fachkundige Leitung des Opernspezialisten Paul Schmitz bürgt für die richtige Balance aus Melodramatik und romantischem Schmelz. Anmerkung zur Schreibweise von Albumtiteln, Komponisten und Künstlern: Aus Gründen der Einfachheit und Einheitlichkeit orientiere ich mich an der auf dem Cover verwendeten, englischsprachigen Orthografie.



ouverture

24. MÀrz

Bach - HĂ€ndel - Werke in romantischen Orgelbearbeitungen (MDG)

Nachdem die Werke Johann Se- bastian Bachs durch die Romantiker einmal wiederentdeckt waren, spielten Organisten in ganz Europa begeistert seine Musik. Doch im 19. Jahrhundert klangen die Instrumente bereits ganz anders als zu Bachs Zeiten. Wie Organisten die barocken Musikstücke an die neuen Möglichkeiten anpassten, das demonstriert Professsor Wolfgang Baumgratz an der Sauer-Orgel des Bremer Doms auf dieser CD. So hat Arno Landmann (1887 bis 1966), als Organist an der Christuskirche in Mannheim mit einem wirklich großen Instrument bestens vertraut, eine Bearbeitung von Bachs Chaconne für Violine allein geschaffen, die buchstäblich alle Register einer spätromantischen Konzertorgel ausreizt – und vom Organisten ebenfalls enorme Kunstfertigkeit einfordert. „Daß bei der vollendeten Kunst, mit der Bach den Violinpart seiner Sonaten durchführt, eine Ergänzung nicht notwendig ist, steht außer Frage“, schrieb Landmann seinerzeit im Vorwort dazu. „Wenn die vorliegende Bearbeitung der Chaconne für Orgel trotzdem erfolgte, so geschah es lediglich im Hinblick auf den außerordentlichen Inhalt und die über die Grenzen der Violine hinausgehenden machtvollen Steigerungen des Werkes. Bezüglich des Stils der Bearbeitung war der Herausgeber bestrebt, dem Beispiel zu folgen, das J. S. Bach in seinen eigenen Orgel- bearbeitungen von Violincompositionen (..) gibt.“  Alexandre Guilmant (1837 bis 1911) spielte in den Concerts du Trocadéro eine Orgel von Aristide Cavaillé-Coll. Dieses Instrument aus dem Jahre 1878 war die erste große Konzertsaalorgel in Frankreich. Auch Guilmant hat bekannte Musikstücke speziell dafür arrangiert. Baumgratz stellt hier eine sehr phantasievolle Version des Konzerts für Orgel und Orchester d-Moll von Georg Friedrich Händel für Orgel allein vor, und eine ebenso schlichte Bearbeitung der Sonatina aus der Bach-Kantate Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit. William Thomas Best (1826 bis 1897) war Organist an der St. George's Hall in Liverpool. Dort stand ihm die erste große englische Konzertsaalorgel des 19. Jahrhunderts zur Verfügung. Er hat die Passa- caille aus Händels Cembalo-Suite in g-Moll eher zurückhaltend für dieses Instrument bearbeitet.  Max Reger (1873 bis 1916) hat sich mit Bachs Musik lebenslang ausein- andergesetzt. So hat er Stücke aus dem Wohltemperierten Clavier für Orgel eingerichtet, ohne Bachs Notentext anzutasten. Präludium und Fuge g-Moll BWV 885 geben dafür ein gutes Beispiel. Der Leipziger Komponist Sigfrid Karg-Elert (1877 bis 1933) hat Bachs Werke ebenfalls sehr respektvoll behandelt. Doch auch wenn seine Bearbeitung von Teilen der Motette Singet dem Herrn ein neues Lied das Original fast notengetreu auf die Orgel überträgt, beeindruckt sein Umgang mit der Doppelchörigkeit sehr. Freier gestaltet Karg-Elert seine Fassung des berühmten Air aus Bachs D-Dur-Orchestersuite. Für die moderne Orgel „wie geschaffen“ fand er zudem das Air und die fünf Variationen Händels aus der E-Dur-Suite, besser bekannt als The harmonius blacksmith. Auch hier orientierte er sich wieder eng an Händels Notentext – aber nicht zu eng, denn sein Anliegen war es, das Instrument so recht zur Geltung zu bringen, bestätigt er in einer Anmerkung zu diesem Stück: „Die eigenmächtigen Änderungen wurden vorgenommen, um der Eigenart und der Wesenheit der farbenreichen und ausdrucksreichen modernen Orgel mehr Spielraum zu gewähren, figura- tive Profilierung der einzelnen Variationen schärfer auszuprägen und die Klimax in größerer Kurve zu erreichen, als es für das monochrome und dynamisch erheblich bescheidenere Klavier Notwendigkeit ist.“  Baumgratz hat dafür mit der Sauer-Orgel im Dom zu Bremen ein spannen- des Instrument zur Verfügung. 1894 errichtet, 1905 erweitert und dann mehrfach umgebaut, wurde diese Orgel Mitte der 90er Jahre durch die Orgelwerkstatt Christian Scheffler aus Sieversdorf bei Frankfurt/Oder erfolgreich restauriert und klanglich auf den Stand von 1905 zurück gebracht, wobei zusätzlich einige Register aus den orgelbewegten 30er Jahren übernommen wurden. Der Domorganist spielt ein abwechslungs- reiches Programm, das auch die Sauer-Orgel wunderbar präsentiert. 

Georg Friedrich HĂ€ndel
(1685 – 1759)

Georg Friedrich HĂ€ndel (23. Februarjul. 1685 - 14. April 1759) war ein deutsch-britischer Komponist in der Epoche des Barocks. Sein Hauptwerk umfasst 42 Opern und 25 Oratorien – darunter den Messias mit dem bekannten Chorwerk „Halleluja“ – sowie zahlreiche Werke fĂŒr Orchester und Kammermusik. HĂ€ndel, dessen kĂŒnstlerisches Schaffen sich auf alle musikalischen Genres seiner Zeit erstreckte, war gleichzeitig als Opernunternehmer tĂ€tig. Er gilt als einer der fruchtbarsten und einflussreichsten Musiker ĂŒberhaupt. HĂ€ndels Werke gehören seit mehr als 250 Jahren ununterbrochen zum AuffĂŒhrungsrepertoire, lĂ€nger als die jedes anderen Komponisten.



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